Sportlerwahl

Niederkasseler hat die besten Sportler aus den letzten 25 Jahren gewählt

Geehrt wurden die Sieger im Rahmen einer Gala am gestrigen Freitag, 13. Oktober 2017.

Finanziell unterstützt wurde die Ehrung von der Kreissparkasse Köln und der Volksbank Rhein-Sieg mit jeweils 500 Euro. Die RheinEnergie unterstützt die Sportlerwahl mit 1.000 Euro.

Die Sieger kli

Das sind die Sieger. Von links Katja Hopp, ehemals Braschoß (Zweite), Bernd Hersel (Dritter), Lena Schöneborn (Siegerin), Gilbert Schneider (Sieger), Sabine Schulte (Dritte) und Ruth Dietzler-Rendschmidt, die für ihren zweitplatzierten Sohn Max Rendschmidt die Ehrung entgegennahm

Im voll besetzten Saal der Linde herrschte sportliches Treiben, als die gut aufgelegte Drei-Mann-Combo Amber's Delight zum Sportlerball aufspielte. Christoph Brüske führte gut gelaunt und mit oft spitzer Zunge durch den Abend, den Stadtmarketing Niederkassel gemeinsam mit dem Stadtsportverband und der Stadt Niederkassel organisiert hatte.
Vor den Sportlerehrungen gab es noch einige Überraschungen, zunächst wurden Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler des Stadtgebietes geehrt. Menschen, ohne die eine funktionieren de Sportwelt niemals möglich wäre. Illustre Namen wie Ernst Grundmann, Edith Körner, Ria Miketta und Wolfgang Rehmer sowie Helmut Otto wurden aufgerufen. Viel Beifall war ihnen sicher. Als besonderen Verein ehrten Mathias Jemlich (Stadtsportverband), Wolfgang Hopp (Stadtmarketing Niederkassel und Stephan Vehreschild (Bürgermeister) die TTG Niederkassel und hier insbesondere Walter Dormagen und Manfred Johannes.

Nach einer kurzen Verschnauf- und Zauberpause - hier zeigte die deutsche Meisterin im Zaubern "Alana" ihre Fingerfertigkeit - wurde es richtig spannend, als, ähnlich einer Otto-Verleihung - die Briefe mit den Namen der Platzierten Sportler und dann der Sportlerinnen geöffnet wurden.
Bei den Herren war Bernd Hersel (Tischtennis) auf den dritten Platz gewählt, Max Rendschmidt (Kanu) wurde Zweiter und Gilbert Schneider (Kanu) freute sich über den Siegerpokal.
Sabine Schulte (Stabhochsprung) wurde Drittplatzierte bei den Damen, Katja Hopp, früher Braschoß (Schwimmen), schaffte den zweiten Platz und Lena Schoeneborn (Moderner Fünfkampf) wurde Siegerin bei den Damen.
Eine rundum gelungene Veranstaltung neigte sich mit viel Musik der großartigen Band dem Ende entgegen und man war sich sicher, dass ähnliche Veranstaltungen in den nächsten Jahren folgen werden.


Die Sportlerinnen

 Bach BirgitBirgit Bach
Seit 2
002 ist Birgit Bach national erfolgreich aktiv und beherrscht seit 2007 auch international die Szene im Kanu-Wildwasserrennsport. Ihre größten Erfolge waren 2010  und 2013 jeweils ein  2. Platz im Sprint-Team bei den Weltmeisterschaften. 2007 erreichte sie auch bei den Europameisterschaften den zweiten Platz im Sprint-Team.  Bei den Deutschen Meisterschaften erreichte sie 2004 den ersten Platz im Classic Team, 2010 den ersten Platz im Sprint C2 Mixed und 2016 wurde sie Erste im Sprint C2 Team.

Katja Hopp

Katja Hopp
... zur Zeit ihrer Sportlerkarriere hieß sie noch Katja Braschoß- wurde 1995 Deutsche Jugendmeisterin in Magdeburg über 100m Brust. Von 2003 bis 2008 erreichte sie bei den Deutschen Masters Meisterschaften (AK 20-25) diverse erste Plätze in verschiedenen Disziplinen. 2006 holte sie bei den FINA Masters WM in an Francisc (AK 25-29) Gold über 50, 100 und  200 Meter Brust und Gold über 200 Meter Lagen. 2008 bei den FINA Masters WM in Perth (AK 25-29) holte sie Gold über 100 und 200 Meter Brust wie über 200 Meter Lagen.

Dietzler Rendschmidt Ruth

Ruth Dietzler-Rendschmidt
... ist nicht nur die Mutter von Max Rendschmidt, der letztes Jahr Doppel-Olympiasieger wurde. Ihre internationalen Auftritte hat sie im Kanurennsport nach dem 5. Platz auf der Olympiade 1988 in Seoul dann 1989 mit dem 4. Platz auf der Weltmeisterschaft in Plovdic beendet. Sie blickt blicke auf mehrere Deutsche Meistertitel im KII und KVI zurück.
Ihre sportliche Leidenschaft gab sie an ihre drei Söhne weiter, die ebenfalls erfolgreich auf dem Wasser unterwegs sind.


Frohn Sarah

Sarah Frohn
Stabhochsprung ist ihre Disziplin. Ihre Erfolge: 2000 Siegerin bei den Kleinen Deutschen Meisterschaften in Lübeck, bis 2002 fünfmal deutsche Hochschul-Vizemeisterin im Stabhochsprung, jedesmal hinter Sabine Schulte. 2002 erreichte sie Platz 7 bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Frauen mit vier Meter und Platz 6 bei den deutschen Junioren-Meisterschaften. 2002 war sie die  zweite vier-Meter-Springerin des Kreises, von 2000 bis 2002 dreimal westdeutsche Meisterin. 2003 beendete sie ihre Karriere

Klein Caroline

Caroline Klein
International erreichte sie 2017 Platz 6 im SiebenkampfU23-Europameisterschaft. 2016 wurde sie auch deutsche Juniorenmeisterin im Siebenkampf ebenso wie Deutsche A-Jugend-Meisterin in 2014. 2015 wurde sie 2. der deutschen A-Jugend-Meisterschaft im Weitsprung. 2016 dann 2. der deutschen Juniorenmeisterschaft Weitsprung; 3. der deutschen Junioren-meisterschaft über 100 m-Hürden 2016 und 3. der deutschen B-Jugend-Meisterschaft im Siebenkampf 2013.

Menrath Katharina

Katharina Menrath
Seit 2004 ist Katharina Menrath Mitglied im WSV Blau-Weiß Rheidt. 2010 wechselte sie aufs  Sportinternat in Essen. Von 2012 bis 2014 konnte sie ihre größten persön-lichen Erfolge verbuchen. Höhepunkte waren der Gewinn der Goldmedaille auf den Deutschen Meisterschaften 2013 über die 200m im Einer, sowie die Qualifikation für die Junioren-Europameister-schaften im Jahr 2014. Dort verpasste sie den Sprung ins A-Finale knapp und gewann dann aber schließlich das B-Finale im Einer über die 1000 Meter.

Ostrowicki Lena

Lena Ostrowicki
... konzentriert sich derzeit auf ihr BWL-Studium, war aber zuvor im Ponysport Mitglied im Bundeskader 2010 und 2011. Kreismeisterin 2006 Pony-Dressur mit Bolero, 2007 Kauf des Ponys Mac Benedict Junior. 2007 Siegerin Junior-Super-Cup, 2007 Dressur und dritter Platz Springen, Rheinische Meisterin 2008 in der Vielseitigkeit, Kauf des Ponys Aircraft, 6. Deutsche Meisterschaft in Barwedel 2009 mit Aircraft, Nominierung für die Europameisterschaften in Bishop Burton/England mit Aircraft 2010.

Schoeneborn Lena

Lena Schoeneborn
... holte im modernen Fünfkampf Olympisches Gold 2008 in Peking. Bei Weltmeisterschaften Gold 2016 mit der Staffel in Moskau, Gold 2015 Einzel in Berlin, Gold 2012 mit der Staffel in Rom, Gold 2011 mit dem Team in Moskau, Gold 2009 mit dem Team in London, Gold 2005 mit der Staffel in Warschau, Gold 2005 Einzel bei den Junioren in Moskau. Bei Europameisterschaften gab es jeweils Gold 2015 mit der Staffel in Bath, 2014 Einzel und mit der Staffel in Szekesfehervar, 2011 Einzel in Medway, 2010 mit dem Team in Debrecen.

 

Schulte Sabine

Sabine Schulte
Ihre Bestleistung im Stabhochsprung beträgt 4,41 Meter. Zehn Jahre lang stand sie ununterbrochen unter den TOP 30 der Weltbestenliste. Ihre beste Plazierung in der Weltbestenliste erreichte sie 1997 mit Platz 9. Sie war Silbermedaillengewinnerin der Universiade in Peking, Bronzemedaillengewinnerin der U23-Europameisterschaften in Turku, 4. der Universiade in Catania und 6. der Hallen-Europameisterschaften in Gent. Von 1997 bis 2006 war sie zehn Jahre lang stets unter den besten sechs der Deutschen Meisterschaften, dabei holte sie zweimal Gold und dreimal Bronze. 2006 sprang sie Deutschen Senioren-Rekord der über 30-Jährigen mit 4,20 Meter. Je sechs Mal wurde sie deutsche Hochschulmeisterin und Hochschul-Vizemeisterin.

Schulz Sabine

Sabine Schulz
Von 1988 bis 1999 war sie in der Sportart Casting erfolgreich aktiv. 1990 wurde sie Deutsche Jugendmeisterin in der Disziplin Gewicht Skish, in der Disziplin Gewicht Arenberg, im Drei-Kampf und mit der  Mannschaft und wurde in die Jugend-Nationalmannschaft berufen. Nach vielen weiteren Deutschen Meisterschaftstiteln folgte 1992 die Berufung in die Deutsche Nationalmannschaft. 1994 wurde sie nach etlichen weiteren Jugendmeistertiteln erstmalig Deutsche Meisterin in der Disziplin Gewicht Arenberg und  Vizemeisterin mit der Mannschaft.

Die Sportler

Helding Alexander

Alexander Helding
Die Kanu-Erfolge von Alexander Helding lassen sich in der Kürze kaum aufzählen. Die wichtigsten, nachdem seine Karriere 2009 in der Schüler B begann: Bei den Westdeutschen Meisterschaften holte er insgesamt 16 Mal Gold und wurde Westdeutscher Meister, achtmal Silber und siebenmal Bronze. Bei den Deutschen Meisterschaften holte er sechs Mal Gold und wurde damit Deutscher Meister, sieben Mal Silber und sechs Mal Bronze. Bei internationalen Wettkämpfe war er einmal mit Gold erfolgreich, einmal Bronze und erreichte sechs Mal die Finallaufteilnahme
.

Hersel Bernd

Bernd Hersel
... verzeichnet seine Tischtennis-Erfolge seit nunmehr 27 Jahren. 1990 erreichte er den dritten Platz bei den Kreismeisterschaften C-Schüler. International wurde er erfolgreich 1993 mit dem dritten Platz beim Internationalen Gran Prix in Luxemburg. 1996 und 1998 nahm er an den Westdeutschen Tischtennis Verbandsmeisterschaften teil - von 2001 bis 2016 weitere 16 Mal. Er ist als Spitzenspieler immer wieder der Hauptakteur, wenn es um den Aufstieg der Mannschaft in die Regional-, Ober- oder Verbandsliga ging.

Kahl Udo

Udo Kahl
... blickt auf viele Erfolge in seiner 40-jährigen Squashlaufbahn zurück. Nach vielen anderen nationalen und interantionalen Titeln wurde er  2010 Vize-Europameister der Senioren Ü 50. Bei den Weltmeisterschaften Ü50 in Köln holte er den vierten Platz. 2011 wurde er Europameister der Squash Senioren Ü 55 in Porto. 2013 holte er die Silbermedaille bei den Europameisterschaften der Senioren Ü55 in Prag. 2014 gewann er die Weltmeisterschaften der Senioren in Hong Kong, 2016 holte er die Goldmedaille in Johannesburg Ü60.

Rendschmidt Max

Max Rendschmidt
Seine Erfolgsgeschichte begann international mit Weltmeister- und Europameistertiteln im Juniorenbereich und führte sich mit Welt- und Europameistertiteln in der U23 sowie in der Leistungsklasse fort. Die Krönung seiner Karriere war eine Olympische Medaille im Kajak-Zweier und eine im Kajak-Vierer in Rio 2016. Hinzu kommen ganz viele Deutsche Meistertitel in verschiedenen Booten auf verschiedenen Strecken. Seine Devise: „Aus jeder Niederlage kommt man gestärkt raus.“

Schneider Gilbert

Gilbert Schneider
... ist seit 1981 aktiver Kanu-Sportler im WSV Blau-Weiß Rheidt. Mit zwölf Jahren wurde er 1977 Deutscher Meister. Darauf folgten 14 Mal Westdeutsche und neun Mal Deutsche Meisterschaften. Ab 1984 wurde er in der 1. Leistungsklasse 14 Mal Westdeutscher und vier Mal Deutscher Meister. 1985 belegte er bei der WM in Mechelen/Belgien den siebten Platz, 1986 in Montreal den dritten, 1987 in Duisburg ebenfalls den dritten WM-Platz und bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul erreichte er den sechsten Platz.

 

Scholl Reiner

Reiner Scholl
... wurde 1986 Weltmeister im Zweierkajak über 500 m in Montreal, Vize-Weltmeister 1989 im Viererkajak über 500 m in Bulgarien. Bei der WM holte er 1987 Bronze im Viererkajak über 500 m in  Duisburg. Bei den Olympischen Spielen 1984 kam er auf Platz 8 im Einerkajak über 500  und auf  Platz 8 im Viererkajak über 1.000 m. 1988 bei Olympia auf Platz 4 im Zweierkajak über 500  und Platz 6 im Viererkajak über 1.000 m. Zudem erreichte er viele Finalplatzierungen bei allen Weltmeisterschaften zwischen 1979 und 1989 und wurde 17 Mal Deutscher Meister.

Schoof Sebastian

Sebastian Schoof
... hat sich erfolgreich dem Fußball verschrieben. Im Jugendbereich spielte er bei Hertha Rheidtund wurde Kreismeister und Kreispokalsieger. Mittelrhein A-Jugendmeister und Mittelrhein-Pokalsieger wurde er mit dem Bonner SC. In die 2. Bundesliga stieg er mit  Rot Weis Essen auf. Er absolvierte fünf DFB-Pokalspiele und sieben Spiele in der 1. Bundesliga, bei denen er zwei Tore schoss. Höhepunkte waren die Spiele bei Bayer Leverkusen mit seinen zwei Toren, das 1. gegen Hannover 96 und das 2. gegen Werder Bremen.

Schwindt Michael

Michael Schwindt
... erzielte seine sportlichen Judo-Erfolge hauptsächlich im Jugendbereich: Viermal erreichte er einen ersten Platz bei den  Westdeutschen (Einzel-)Meister
schaften (1996,1999,2000 und 2001). Den 2. Platz bei den Einzelmeisterschaften belegte er 2004, dritter wurde er 2003. Zudem erreichte er bei den Mannschaftsmeisterschaften 1999 den ersten Platz, 2000 den zweiten, 1998 und 2000 den dritten Platz und 5. wurde er 2000 bei den Deutschen Meisterschaften. 2006  kämpfte er in der 2. Judo-Bundesliga.

Stegemann Sascha

Sascha Stegemann
... startete 1997 seinen Werdegang als Schiedsrichter mit dem Erwerb des Schiedsrichterscheins. 2008 wurde er zum DFB-Schiedsrichter (B-Junioren- Bundesliga) ernannt. Im September 2012 war er erstmals bei einem 1. Bundesliga-Spiel als Schiedsrichter-Assistent dabei. Seither pfiff er 42 Bundesliga-Spiele, neun DFB-Pokal-Spiele, das A-Junioren- Pokalfinale 2014. 2016 nahm er am UEFA-Core- Programm teil. Elf Einsätze verzeichnet er als Torrichter bei Länder-, Championsleague- und Europaleague-Spielen.

Alle Fotos wurden von den Sportlerinnen und Sportlern zur Verfügung gestellt



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