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Umgehungsstraße L 269 N Süd

Mit heutigem Datum, 16. April 2019, schreibt der General Anzeiger:

Bau der Umgehungsstraße startet 2020

Niederkasseler Südstraße wird über einen Kreisverkehr an die L 269n angebunden. Projekt liegt im Zeitplan

Von Martina Welt

Niederkassel. Es habe offenbar Missverständnisse bei der Kommunikation gegeben, formulierte es Niederkassels Technischer Beigeordneter Helmut Esch. Nach Verlautbarungen in der Öffentlichkeit, nach denen sich der Beginn der Bauarbeiten zur Umgehungsstraße L 269n verzögern sollten, habe es große Verunsicherung gegeben. Die Meldungen seien falsch, stellte Esch in der jüngsten Sitzung des Stadtrates dar. Derzeit laufe alles wie geplant. Der Landesbetrieb Straßen NRW werde bis Ende 2019 die Planungen abschließen. Auch die Untersuchungen des Kampfmittelräumdienstes seien dann abgeschlossen,  sodass im kommenden Jahr mit dem Bau des ersten Teilabschnitts der langersehnten Umgehungsstraße begonnen werden könne. Fortgeführt wird die bestehende Umgehungsstraße dann ab der Marktstraße in Rheidt bis zur Südstraße zwischen Rheidt und Mondorf.

Die Südstraße ist ein wichtiger Zubringer zur Umgehungsstraße, und deren Ausbau wiederum liegt in der Verantwortung der Stadt. Auch hier laufe alles nach Plan, bekräftigt Esch gegenüber dem General-Anzeiger. Baubeginn für die Südstraße sei wie geplant im Herbst 2019. „Wichtig hierbei ist jedoch, dass wir die Bewilligung des Zuschusses vor Baubeginn in der Hand haben“, stellte Esch klar. Er sei jedoch optimistisch, dass das auch geschehe.

70 Prozent werden vom Land NRW gefördert. Derzeit ist die Stadt mit dem Grunderwerb und der Ausführungsplanung beschäftigt. Die Südstraße soll 6,5 Meter breit werden, der bestehende Radweg wird noch ungefähr 300 Meter weiter gebaut, und der Sportplatz wird mit einer Abbiegespur angebunden. Zur Anbindung des Kabelweges und der Lettenstraße werden ebenfalls Abbiegespuren gebaut. An die Umgehungsstraße wird die Südstraße über einen Kreisverkehr angebunden, der zum großen Teil vom Land finanziert wird. Die Stadt wird sich an dem Kreisverkehr mit rund 70 000 Euro beteiligen müssen. Gute Nachricht sei, dass die Grunderwerbskosten vom Land getragen werden. Dennoch werde es laut Esch bei der Kostenschätzung von rund 1,2 Millionen Euro für den Ausbau der Südstraße bleiben. Genauere Zahlen seien erst möglich, wenn entsprechende Angebote vorlägen.  Ein halbes bis ein Dreivierteljahr wird der Bau der Straße in Anspruch nehmen. Für den Anschluss der Südstraße an die alte L 269 wird die Stadt erst im kommenden Jahr Zuschüsse beantragen. Dazu müsse nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz eine Vereinbarung zwischen dem Land, der  Rhein-Sieg-Verkehrs-Gesellschaft und der Stadt getroffen werden. Sportzentrum und die dann fertiggestellte, neue Kita am Sportpark sollen trotz der Baumaßnahmen angefahren werden können.


Umgehungsstraße L 269 N Süd

Über 4.000 Unterschriften gesammelt

Foto: Archiv/Bracker

Die Unterschriftenaktion für den Weiterbau der L269n wurde mit einem großartigen Ergebnis von über 4.000 Unterschriften abgeschlossen. Die „Interessengemeinschaft L269n“ bedankt sich für die Unterstützung dieser Aktion bei den Niederkasseler Bürgerinnen und Bürgern. Das hat gezeigt, dass sie mit uns einig sind und in allen Stadtteilen Niederkassels die Verkehrssituation, wie sie schon seit vielen Jahren besteht, nicht länger hinnehmen wollen.

Die hohe Beteiligung an unserer Aktion  hat gezeigt, welch großes Interesse besteht, die katastrophalen Verkehrsverhältnisse durch eine zügige Planung und Fertigstellung, abzustellen. Die „Interessengemeinschaft L269n“ übergab die 4.085 Unterschriften am 19. Januar 2012 der Landesregierung in Düsseldorf.

Foto: Archiv/Bracker


Dazu schrieb der General-Anzeiger am 19. Juli 2018  2020 möglicher Baubeginn für L269n um Niederkassel

Dazu schrieb das Extra-Blatt am 23. Januar 2019  Autofahrer suchen Anschluss